Samstag, 14. April 2018, Uusrumete

Zwei Wochen später ist es doch möglich, die notwendige Uusrumete durchzuführen. Es hat immer noch relativ viel Schnee, aber man sieht bei den Wegweisern, dass es ein rechter Unterschied zum März-Samstag ist. 5 Tatkräftige (4 Hüttenwarte und Toni) wanderten also bei schönem sonnigen Wetter zum Eggli hinauf.
am 30. März 2018
In der Hütte angekommen, gingen alle motiviert an die Arbeit. Eine kleine Aufzählung der notwendigen Arbeiten: Inventar aller Sachen machen und dabei altes/überflüssiges Material wegstellen. Geschirr, Besteck, Pfannen und Kleinmaterial platzsparend in die Schränke legen; die Wolldecken ausschütteln und zusammenlegen; die Kopfkissen- und Matratzenüberzüge zusammengelegen, für den Heimtransport bereitstellen und zuletzt noch alles nass putzen.

 Dazwischen gab es natürlich ein gemütliches Zmittag-Picknick mit Eggli-Kaffees.

Samstag, 31. März 2018, Erster Versuch zur Uusrumete

Traditionell am Samstag nach Karfreitag wollten wir, 4 Hüttenwarte, zur Eggli-Hütte hinauf, um für den Sommer alle Gegenstände auszuräumen.
Aber in der Nacht hatte es 70 cm Neuschnee auf der Gummenalp gegeben, und auch während des Tages schneite es weiter. So hatten wir extrem grosse Mühe, eine ganz neue Spur mit den Schneeschuhen zu machen. Im Video sieht man, was passierte.




Freitag, 30. März 2018, Uustrinkete

Die Wetterprognosen waren anfänglich alles andere als berauschend. Doch Petrus hatte ein Einsehen und schickte den ältesten Urner namens Föhn. Dem Gebiet rund um die Eggalp war somit Sonnenschein beschieden. Gut beraten war, wer mit Schneeschuhen oder Skiern zur Hütte kam. Mühsamer war es für die «Fussgänger», lag doch noch viel Schnee im oberen Teil des Aufstieges.

Rund 25 Personen trafen gegen die Mittagszeit nach und nach im Eggli ein. Sie wurden mit einem Glas Weisswein und feinem Käse – produziert und offeriert von Res Gut – empfangen.

Hüttenwartin Esther, unterstützt von Edgar und Anita sowie Marco, hatte ein köstliches Menü vorbereitet: Salat, Voressen mit Risotto und Gemüse. Zum Dessert gab es Schoggicrème nach Grossmutter Art mit eingemachter Birne.  Ein jeder genoss das feine Essen. An den einzelnen Tischen wurden angeregte Gespräche geführt.


Mit besinnlichen Gedanken zum Karfreitag leitete Präsident Toni Glanzmann seine Dankesworte an die Akteure des Anlasses ein. Mit eingeschlossen war natürlich auch der umsichtige Obmann Bernhard. Ein ganz herzliches Dankeschön ging an die Familie Gut und das anwesende Brüder- paar Hermann und Res. Seit bald 100 Jahren darf der Ski-Club Luzern Gast sein in ihrer Alphütte: Ein Privileg besonderer Art, in der heutigen hektischen und von Technologie geprägten Zeit diese Idylle geniessen zu können.